Allgemeines Strafrecht – Ihr Rechtsanwalt für Strafrecht Berlin

Als Rechtsanwalt für Strafrecht (Strafverteidiger) in Berlin helfe ich täglich Menschen, die es mit etwas zu tun bekommen, mit dem privat niemand gern etwas zu haben möchte. Denn zum Kern des Strafrechts zählt all das, was gemeinhin als kriminell bezeichnet wird: Mord, Totschlag, Betrug (§ 263 StGB), vorsätzliche und fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB), Stalking, Erpressung, Unterschlagung, Einbruch, Diebstahl (§ 242 StGB) oder Nötigung. Aber auch Straßenverkehrsdelikte wie die Trunkenheit im Verkehr („Alkohol am Steuer“) oder das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (sog. „Fahrerflucht“ bzw. „Unfallflucht“) zählen dazu.

Mit dem Strafgesetzbuch (StGB) hat der Gesetzgeber einen „Katalog“ von Taten zusammengestellt, die er allgemein als besonders verwerflich einstuft. Diesen Katalog nennt man „allgemeines Strafrecht“ oder besser „Kernstrafrecht“. Daneben enthalten zahlreiche weitere Gesetze Normen, die ein bestimmtes Verhalten mit (zum Teil sehr hoher) Strafe bedrohen (z.B. strafbarer Handel mit Drogen, § 29 BtMG). Tatsächlich gibt es derzeit mehr Strafgesetze denn je. Ihre Menge ist für Nicht-Juristen kaum noch zu übersehen und die Tendenz ist steigend.

Ich bin ein auf das Strafrecht spezialisierter Rechtsanwalt. Daher stellen die Delikte des „Kernstrafrechts“ auch den Kern meiner Tätigkeit dar. Sollten Sie beschuldigt werden, eine Straftat begangen zu haben, eine Vorladung als Beschuldigter oder eine Anklageschrift erhalten, wenden Sie sich bitte unverzüglich – und möglichst noch bevor Sie mit der Polizei oder dem Staatsanwalt sprechen – an mich und vereinbaren ein kostenfreies Beratungsgespräch (ich rufe kostenlos und unverbindlich innerhalb 24 Stunden zurück).

In diesem Gespräch gebe ich Ihnen wichtige Tipps , wie Sie sich aus meiner Sicht verhalten sollten. Sofern Sie mich nach diesem Gespräch als Strafverteidiger beauftragen, beantrage ich zunächst einmal Akteneinsicht. Seit dem Strafrechtsänderungsgesetz (StVÄG) vom 2.8.2000 haben Sie als Beschuldigter zwar grundsätzlich selbst auch eine Art Akteneinsichtsrecht (dies war zuvor nur über einen Anwalt möglich). Aufgrund der Komplexität des allgemeinen Strafrechts lassen sich die richtigen Schlüsse aus den Akten jedoch meist nur durch viel Erfahrung sowie juristischer Sachkenntnis ziehen. Die Akteneinsicht ermöglicht es mir als Rechtsanwalt für Strafrecht, eine Strategie für Ihre Verteidigung festzulegen. Daher gilt stets die Maxime:

Werden Sie einer Straftat beschuldigt, sprechen Sie immer zuerst mit einem Strafverteidiger!

Obwohl – wie eingangs erwähnt – niemand privat mit dem Strafrecht in Kontakt kommen möchte, erfreuen sich Krimis größter Beliebtheit. Das Genre lebt von Ermittlern, die beständig Zeugen und Beschuldigte befragen. Viele Menschen glauben daher, es sei richtig, ja unerlässlich, sich sofort gegenüber Polizei oder Staatsanwaltschaft zu Vorwürfen zu äußern. Doch weder Polizei noch die Staatsanwaltschaft oder ein Gericht dürfen ein Schweigen als negativ bewerten. Wer sich zu schnell äußert, seine Aussage später dann aber revidiert – etwa, weil man sich schlicht geirrt hat, die Folgen des Irrtums aber zum Zeitpunkt der Aussage gar nicht abschätzen konnte – belastet sich damit unter Umständen ungewollt selbst.

Jeder, der einer Straftat beschuldigt wird, sollte daher zunächst einmal von seinem „Recht zu schweigen“ (das so nicht als Gesetzestext existiert, de facto aber besteht) Gebrauch machen und sich an einen versierten nwalt für allgemeines Strafrecht wenden. § 137 StPO sichert Ihnen das Recht zu, sich jederzeit und in jeder Phase eines Ermittlungs- oder Strafverfahrens der Hilfe eines Rechtsanwaltes zu bedienen. Als Ihr Strafverteidiger stehe ich Ihnen bei Vernehmungen durch die Polizei oder der Staatsanwaltschaft zur Seite und vertrete Sie selbstverständlich auch engagiert vor Gericht. Eine solche Vertretung ist auch dann sinnvoll, wenn Sie fest von Ihrer Unschuld überzeugt sind. Eine Verteidigungsstrategie nach dem Motto: „Einem Unschuldigen kann nichts passieren“ hat schon manchen in große Schwierigkeiten gebracht. Selbst, wenn Ihre Unschuld später festgestellt wird, ersparen Sie sich mit einem strategischen Vorgehen viel Zeit und Nerven.

Mit dem Strafrecht hat man oft schneller zu tun, als man glaubt

In meiner täglichen Praxis als Spezialist für allgemeines Strafrecht in Berlin erlebe ich immer wieder, wie schnell es gehen kann, dass sich selbst bislang „unbescholtene“ Bürger mit einer Strafanzeige bzw. einem Strafantrag und damit mit dem Strafrecht auseinandersetzen müssen.

Der Grund dafür ist einfach: Zum einen ist niemand davor gefeit, in Verdacht zu geraten, eine Straftat begangen zu haben. Häufig genügt es schon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, um in den Fokus polizeilicher Ermittlungen zu geraten, in deren Folge die Staatsanwaltschaft dann ein Verfahren einleitet. Zum anderen hat jeder Bürger das Recht, gegen andere eine Strafanzeige zu erstatten.

Mittlerweile gibt es sogar über ein Internetportal die Möglichkeit, eine Strafanzeige online zu stellen. Zwar sollte sich jeder gut überlegen, ob er diesen Schritt gehen will (wer eine Straftat vortäuscht oder jemanden ungerechtfertigt beschuldigt, macht sich selbst strafbar !), doch ist es eben auch ein unverzichtbarer Teil des Rechtsstaats, jedem Bürger die Möglichkeit einzuräumen, Kriminalität zur Anzeige zu bringen.

Der Unterschied zwischen Strafanzeige und Strafantrag

Unter einer Strafanzeige versteht man einen „Bericht“ über ein (vermutlich) strafbares Verhalten gegenüber den Strafverfolgungsbehörden (also: Staatsanwaltschaft oder Polizei). Erfahren die Behörden von einem solchen Verhalten, müssen sie ermitteln, ob an dem Bericht etwas „dran“ ist. Wer selbst Opfer einer Straftat wurde, muss in manchen Fällen nicht nur Strafanzeige, sondern auch einen Strafantrag stellen. „Einfache“ Vergehen wie Hausfriedensbruch oder Beleidigung (§185 StGB) können nur verfolgt werden, wenn der/die Geschädigte rechtzeitig ein Strafantragstellte . Einen Strafantrag können Betroffene innerhalb von drei Monaten nach der Tat stellen. Wichtiger Unterschied zwischen Strafanzeige und Strafantrag: Während der Strafantrag jederzeit zurückgenommen werden kann, ist dies bei der Strafanzeige nicht möglich.

Als Rechtsanwalt für Strafrecht behalte ich sowohl die Prozesssituation als auch die Nebenfolgen einer Anklage oder Verurteilung im Auge

Wer sich gegenüber dem Strafrecht verantworten muss, hat häufig nicht nur die Folgen eines Urteils zu erwarten. In vielen Fällen sind die Nebenfolgen einer Verurteilung mitunter schwerwiegender als die Strafe selbst: So kann allein der Verdacht einer Straftat am Arbeitsplatz zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen. Bei Selbstständigen, Freiberuflern und Prominenten (wozu auch eine regionale Bekanntheit gehört) führt der Verdacht, etwas Kriminelles getan zu haben, oft zu „beruflicher Ächtung“ und damit zu schmerzhaften Verdienstausfällen. Aber auch Beamte können nach einer Verurteilung ihren Status und ihre Pensionsansprüche, Berufskraftfahrer ihre Fahrerlaubnis oder Ärzte ihre Zulassung verlieren.

Als Ihr Anwalt für allgemeines Strafrecht behalte ich auch diese außergerichtlichen Nebenfolgen stets im Blick und agiere entsprechend diskret und umsichtig. Dies gilt sowohl vor als auch in der Prozesssituation. In geeigneten Fällen können Sie mich auch als Pflichtverteidiger beauftragen. Neben dem Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht übernehme ich auch gern Fälle der Verteidigung im Jugendstrafrecht. Näheres dazu entnehmen Sie bitte den verlinkten Seiten.

Faire Honorarregelung

Erstgespräche zur Beratung führe ich grundsätzlich kostenfrei durch. Dabei informiere ich Sie selbstverständlich umfassend über die Kosten, die Ihnen entstehen, wenn Sie mich als Strafverteidiger bzw. als Anwalt für allgemeines Strafrecht beauftragen. Auch die Zahlungsmodalitäten spreche ich gerne offen mit Ihnen im persönlichen Gespräch ab, sodass wir sicher eine faire und für beide Seiten akzeptable Lösung finden.

seo-nerd 13 Oktober 2017